Linux Mint auf Lenovo Laptops

Nachdem ich nun mehr als 2 Tage benötigt habe, ein Linux Mint 17.3 auf einem Lenovo M30-70 rundlaufen zu lassen, hier eine kleine Anleitung, nach der das ganze innerhalb einer Stunde passen sollte.

In diesem Laptop ist die WLAN/Bluetooth-Karte RTL8723BE von Realtek verbaut. Diese scheint zwar für den ersten Moment zu funktionieren, hat aber folgendes Problem:

  1. Die WLAN-Verbindung wird in unregelmäßigen Abständen unterbrochen und lässt sich nicht erneut aufbauen. Es hilft nur ein Neustart.
  2. Bluetooth scheint zu laufen, findet jedoch keine Geräte zum Verbinden.

Hier die Kurzanleitung:

  1. Linux Mint vom USB-Stick installieren. (The usual way)
  2. Nach der erstmaligen Anmeldung das Terminal öffnen und folgende Befehle ausführen:
    1. sudo add-apt-repository ppa:hanipouspilot/rtlwifi
    2. sudo apt-get update
    3. sudo apt-get install rtl8723au-bt-dkms rtlwifi-new-dkms linux-firmware
  3. Jetzt einen Neustart durchführen und alles läuft.

Durch die Schritte unter 2. wird ein neues Repository hinzugefügt, aus dem dann alle benötigten Pakete geladen werden. Über diesen Weg bleiben die Module aktuell und auch bei einem Kernel-Update erhalten.

Jetzt läuft das System auf dem Gerät richtig rund und alle Hardware des Laptops funktioniert. Auch die Sonderfunktionen sind alle Verfügbar.

Citizenfour

Jeder von uns der meint, „Meine Meinungen, Aussagen oder Gewohnheiten sind den Regierungen doch egal“… durchaus möglich. Das Problem liegt vielmehr darin, dass die meisten Regierungen der Welt ihre Geheimdienste nicht mal im Ansatz im Griff haben. Was diese so treiben, begreifen scheinbar die wenigsten.

Betrifft mich doch nicht. Falsch! Jeder digitale Furz (auch Telefonate sind heutzutage digital) wird an den Knotenpunkten des Internet kopiert und gespeichert. Mit einer Suchmaschine, die Google alt aussehen lässt, wird der ganze Krempel dann systematisch durchforstet.

Was können wir tun? Verschlüsseln, aber richtig! Nur müssten wir mal unsere Komfortzone des gewohnten verlassen und etwas anderes probieren. Einfache Möglichkeiten gibt es inzwischen genügend.

Das wird das Problem nicht beseitigen, aber die Methode der Massenspeicherung an den Transitstellen unsinnig machen. Es wäre dann erstmal wieder nur direkte Einzelüberwachung wie zu Zeiten der Stasi möglich.

Die deutsch synchronisierte, Oscar-Prämierte Dokumentation über den Whistleblower Edward Snowden von Laura Poitras ist noch bis zum 30.11.2015 kostenlos in der ARD-Mediathek verfügbar.

Im Original kann der Film bei cryptome.org in einer SD- und HD-Version heruntergeladen werden.

Great stuff!